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13.05.2024 - 10:15

Außenvoliere für Vögel - Das musst du wissen

Bevor du dich als Vogelhalter an eine Außenvoliere machen möchtest, solltest du ein paar Vorüberlegungen treffen. Zum einen solltest du dir Gedanken über die anfallenden Kosten machen, die nicht unterschätzt werden sollten. Die Anschaffung beziehungsweise der Bau einer Voliere ist nicht billig, außerdem fallen im Laufe der Zeit immer wieder Renovierungskosten an. Nicht kalkulierbare Kosten wie zum Beispiel Tierarztkosten treten immer wieder auf, die man nicht außer Acht lassen sollte, weil es bei Vögeln, die außen leben, öfters zu Krankheitsfällen kommt.

 
Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, ist der Aufwand. Wasser wechseln und füttern fallen genauso an wie in kleinen Vogelheimen, die Reinigung dagegen ist wesentlich aufwendiger, weil die Fläche größer ist. Ein Frühjahrsputz ist Pflicht. Außerdem solltest du abklären, dass die Vögel, wenn sie lautstark zwitschern und pfeifen deine Nachbarn nicht stören.


Beim Bau und der Ausstattung solltest du dir vorab überlegen, ob du deine gefiederten Freunde auch im Winter draußen lassen willst. Sollte dies der Fall sein, brauchst du ein Schutzhaus. Den Standort musst du so wählen, dass die Vögel windgeschützt sind. Für die ganzjährige Außenhaltung eignen sich Wellensittiche, Nymphensittiche, Agaporniden, und Halsbandsittiche. Beliebt für die Außenhaltung sind auch Zebrafinken, sie benötigen wenig Platz und sind relativ leise.


Wie groß du die Voliere bauen musst, ist von der Art und der Anzahl der Vögel abgängig. Beim Grundriss solltest du darauf achten, dass dieser nicht quadratisch, sondern eher länglich ist, so haben die Vögel eine längere Flugbahn. 


Katzen und Marder sind eine große Gefahr für die Vögel. Um sie davor zu schützen ist eine Doppelverdrahtung eine gute Möglichkeit.

 
Wenn du dir den baulichen Aufwand minimieren möchtest, kannst du auch Volieren bei uns im Markt kaufen. Diese musst du dann nur noch vor Ort montieren.


Hast du die baulichen Voraussetzungen geschaffen, geht es an die Einrichtung. Neben Futter- und Trinkstellen musst du abwechslungsreiche Sitzgelegenheiten schaffen. Naturhölzer wie Buche, Haselnuss oder ungespritzte Obstbäume eignen sich dafür. Als Einstreu eignet sich Rindenmulch, Erde oder Vogelsand.

 
Vögel möchten Beschäftigung. Um Ihnen Möglichkeiten dafür zu schaffen, eignen sich Spielsachen aus Holz, Sisal oder Korbgeflechte, Schaukeln und Aktivitätsketten. Futterbäume, die du mit Obst und Gemüse bestückst, bereiten den Piepmätzen besonders viel Freude. Ein Sandbad sollte auch nicht fehlen.


Außerdem brauchen sie eine Möglichkeit zum Baden. Hier kannst du entscheiden, ob du ein Badehäuschen verwenden willst oder lieber eine Schale, wofür sich ein großer Blumenuntersetzer besonders gut eignet.


Wenn du dann deine gefiederten Freunde ein wenig beobachtest, hast du sicher noch viele Einfälle wie du ihnen noch mehr Freude bereiten kannst.