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01.07.2024 - 10:11

Akkus richtig laden

Wenn du merkst, dass beim Arbeiten die Leistung nachlässt, sparst du Zeit beim nun fälligen Nachladen. Zwei Drittel der angegeben Ladezeit reichen meistens aus bis zur 80%igen-Füllung.
Merke: zum Ende des Ladevorgangs braucht es relativ viel Zeit, um die restlichen Prozent bis zum maximalen Füllstand zu erreichen. Das belastet ggf. deinen Akku stark.

Allerdings solltest du für das sogenannte „Ballancing“ den Akku trotzdem einmal über Nacht laden. So kann die Ladeeinheit ungleiche Ladezustände in den einzelnen Zellen wieder ausgleichen.
Und auch gelegentlich bis zur automatischen Abschaltung leerarbeiten, um die chemischen Prozesse in den Akkuzellen aktiv zu halten. Nach dieser Tiefenentladung den Akku erst abkühlen lassen, falls nötig und dann mindestens wieder halb vollladen. Somit kann die Spannung auch bei Nichtgebrauch nicht in den kritischen Bereich abfallen.

Der LiFePO4-Akku (Lithium-Eisenphosphat-Batterien) hat in der Regel 3.000 Ladezyklen bei 80% Entladung, die neusten LiFePO4 Akkus haben sogar noch mehr, also 4.000 oder 5.000 Ladezyklen. Li-Ionen Akkus haben hingegen nur um die 800 bis 1.000 Zyklen. Ein AGM-Akku (vorrangig in PKWs verbaut) liegt bei ca. 600 Zyklen, wenn er nicht unter 50% entladen wird.

Akku laden vor und nach längerer Lagerung
Li-Ion-Akkus, z. B. von Gartengeräten, solltest du nur etwas halbvoll laden. Da es so gut wie keine Selbstentladung gibt, sinkt die Spannung auch nach mehreren Monaten kaum ab. Eine Über-winterung bei Frost schadet Li-Ion-Akkus nicht. Vor Gebrauch solltest du aber einen so ausgekühlten Akku erst einmal auf Zimmertemperatur bringen und keinesfalls laden. Die Zellen könnten sonst Schaden nehmen. 

Li-Ion-Akkus hassen Kälte, da die Ionen auf dem Weg vom Minus- zum Pluspol max. Schwierigkeiten haben, das Elektrolyt zu durchdringen, da es immer zähflüssiger wird. Dadurch altern die Akkus sehr schnell.

Die Wohlfühltemperatur von Li-Ion-Akkus liegt bei ca. 20 °C. Moderne Akkus arbeiten zwar auch noch bei -30°C, aber mit verminderter Leistung.

Das Betreiben eines Li-Ionen-Akkus ist bei Temperaturen von -10 °C bis +55 °C möglich. Das Aufladen allerdings nur bei einer Akku-Temperatur von +5 °C bis +45 °C.

Unterschied LiFePO4-Akku vs. Li-Ionen Akku
Der LiFePO4-Akku (Lithium-Eisenphosphat-Batterien) hat eine höhere Leistungsdichte und ist deshalb leichter und kleiner. Er lässt sich bis auf 20% tiefenentladen. Die Lebensdauer dieses modernen Akkus beträgt bis zu 20 Jahren. Er ist nicht explosiv und nicht brennbar und der neuste und sicherste Akku zur Zeit. Z.B. für Weidezaungeräte, Elektrofahrzeuge, Funkgeräte, Balkonkraftwerke oder auch medizinische Geräte ist er aufgrund seiner Eigenschaften ideal. Auch viele tragbare Power Stationen arbeiten bereits mit LiFePO4-Akkus und werden gerne im Camping- und Freizeitbereich benutzt.

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